Die Reiterferien auf einem Reiterhof sind ein Traum vieler junger Mädchen. Mit den Pferden zusammen sein, Ausreiten und die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen stellen ein unvergessliches Erlebnis dar. Über unser Bundesland verteilt gibt es Reiterhöfe in unterschiedlichen Gegenden, vom Flachland im Norden bis hin zum Voralpenrand im Süden. Die Programme, die Reiterhöfe den Kindern anbieten, sind abgestimmt auf das Alter der Jungs oder Mädchen. Professionelles Fachpersonal sollte am Hof zu Verfügung stehen, damit für Aufsicht und Sicherheit gesorgt ist. Somit können die Eltern ohne Bedenken ihre Kinder am Reiterhof zurücklassen. Die Unterkunft der Kinder erfolgt meist in Mehrbettzimmern in einem extra Gebäude am Hof. Verpflegt werden die Kinder – je nach Angebot natürlich – mit Vollverpflegung.

Das Programm für die Reiterferien

Ein Höhepunkt jeder Reiterferien sind natürlich die Reitstunden. Je nach Lage des Hofs können diese am Hof selbst, auf der Wiese, in einer Reithalle oder im Wald stattfinden. Völlig abseits vom hektischen Getriebe der Stadt erleben die Mädchen pure Natur zusammen mit ihren Lieblingstieren, den Pferden.

Doch neben den Reitstunden ist in den Reiterferien auf dem Reiterhof noch einiges mehr angesagt. Auch trockene Theorie muss sein, die aber meist schnell in die Praxis umgesetzt werden kann. Vermittelt werden zunächst theoretische Kenntnisse aus der Reitlehre, dann über Satteln und Trensen und über das korrekte Sitzen. Auch das Sauberhalten der Ställe und die Fütterung müssen erlernt sein. Die Tiere müssen gehegt und geputzt werden. Spannend wird es für die Mädels, wenn sie dem Hufschmied beim Herstellen und Anpassen der Hufe zuschauen können und wie er danach die Hufe am Pferd anbringen.

Reiterferien-Programm für Fortgeschrittene

Prinzipiell können Mädchen schon mit 8 Jahren Reiterferien auf einem Reiterhof machen. Zudem bieten einige Reiterhöfe Programme für Kleinkindgruppen von drei bis sechs Jahr in Aufsicht ihrer Eltern an. Dabei steht erstmal das Entdeckten der Pferde auf dem Plan.

Doch auch für fortgeschrittene bzw. ältere Kinder erfüllt das Rahmenprogramm der Reiterhöfe die Wünsche der Ferienkinder. Besonders das Longieren und Voltigieren ist für Fortgeschrittene während der Reiterferien eine echte Herausforderung, die aber jede Menge Spaß in sich birgt.

Reiterferien – im Programm ist Longieren

Beim Longieren stehen die Mädchen genau im Rampenlicht, nämlich in der Mitte. Beim Longieren hält das Kind oder der Lehrer das Pferd an einer circa 8 Meter langen Leine und lässt das Tier im Kreis laufen. Longieren ist übrigens Teil der Ausbildung von jungen Pferden.

Reiterferien – im Programm ist Voltigieren

Longieren ist Teil des Voltigierens. Beim Voltigieren werden turnerische Übungen direkt auf dem Pferd ausgeübt. Als Einstieg zum Pferdesport müssen Wissen und Geschicklichkeit beim Reiter vorhanden sein. Voltigieren dient auch zur Bewegungserziehung und Kompetenzen im sozialen Bereich können begünstig werden. Gleichzeitig werden auch körperliche Fähigkeiten, wie Rhythmus, Haltung und Konzentration ausgebildet.

Reiterferien – was ist zu beachten, Tipps

Bevor die Reiterferien anfangen ist zu klären, ob Reiterutensilien zur Verfügung gestellt werden oder nicht. Jeder Reiter braucht eine Reitkappe, Reitstiefel und Reiterhose. Am besten holt man sich vorab auf der Website des Reiterhofs die Infos. Dabei ist sehr zu empfehlen Informationen über die Verhaltensregeln am Reiterhof einzuholen.

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